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Bad Boller Reanimationsgespräche 2017

Zu den 4. Bad Boller Reanimationsgesprächen am 02.02. und 03.02.2017 tagten 70 Experten aus verschiedenen Fach- und Interessengruppen. Ziel des Treffens war die Optimierung der Notfallversorgung für Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Mit dem diesjährigen Fokus der Digitalisierung im medizinischen Bereich ging es u.a. um die Schwerpunkte „Transforming Healthcare- Digitale Zukunft im Gesundheitswesen“, „Vorhersehbarkeit von Notfallereignissen“ und „die Möglichkeiten von Big Data um Leben zu retten“.



In kleinen Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmer über neue Ideen aus, wie die Zahl der überlebenden Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand erhöht werden kann. Apps und Softwaresysteme zum Retten von Leben nahmen dabei nur einen Teil der technologischen Möglichkeiten ein.

Bereits 2014 wurden die „10 Thesen für 10 000 Leben“ als Basis für die Veranstaltung erarbeitet. Organisiert wird das Treffen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten, dem Deutschen Rat für Wiederbelebung und dem Deutschen Reanimationsregister, welches organisatorisch vom UKSH betreut wird. Die in Bad Boll entstanden Ideen und Anregungen finden bundesweit ihren Anklang in zahlreichen Projekten und Initiativen. Mit der Frage „Wie retten wir digital die nächsten 10 000 Leben?“ wurde die Veranstaltung am 03.02.2017 abgeschlossen.