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INNERKLINISCHER 
JAHRESBERICHT 2020

Die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zur Reanimationsversorgung.     
    

Jahresbericht


Pressemeldung 03/2021

Pressemeldung des Deutschen Reanimationsregisters zur Erfassung von Cardiac-Arrest-Center-Datensätzen
 

Pressemeldung

 

Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche

Im Jahr 2019 erlitten knapp 52.000 PatientInnen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand und mussten vom Rettungsdienst reanimiert werden. Trotz gesteigerter Aufnahmerate ist festzustellen, dass sich die Entlassrate nicht verbessert hat (vgl. Außerklinischer Jahresbericht 2019).

Um  eine Verbesserung der Überlebensrate nach präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erreichen und das System der Versorgung von Reanimationspatienten zu optimieren,  veranstaltete das Deutsche Reanimationsregister der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA) und dem Deutschen Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) im Jahr 2014 die ersten "Bad Boller Reanimationsgespräche").
 

Seitdem finden sich jedes Jahr über ausgewiesene 50 ExpertInnen unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten, der PatientenInnenversorgung, aus den Hilfsorganisationen, Krankenkassen, Politik und Wirtschaft Interessengruppen zusammen, um an der Entwicklung, Optimierung und Umsetzung sinnvoller Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Reanimationssituation in Deutschland beizutragen und das zum Thema Herz-Kreislauf-Stillstand in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Die Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche sind zu einem etablierten Think Tank geworden. Die dort erdachten Konzepte finden bundesweit Anklang und werden in unzähligen Initiativen und Projekten mit Leben gefüllt. So wurden unter anderem im Jahr 2014 die "10 Thesen für 10.000 Leben" formuliert, die ein breites mediales Echo und Anklang in der Fachöffentlichkeit gefunden haben:
 
 
1. 70.000 Todesfälle nach erfolgloser Wiederbelebung sind inakzeptabel: Der Kampf dagegen ist eine gesamtgesellschaftliche und hoheitliche Aufgabe.
 
2. Leben retten ist cool: Die Wiederbelebung durch Laien muss eine Selbstverständlichkeit sein.

3. Jeder kann ein Leben retten: Um das therapiefreie Intervall zu verkürzen, müssen alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten für die Laienreanimation aktiviert werden.

4. Wiederbelebung ist kinderleicht: Wiederbelebung ist einfach zu erlernen und muss bereits im Schulalter trainiert werden.

5. Nur was wir messen, können wir verbessern: Alle Teilschritte der Wiederbelebung müssen einem umfassenden Qualitätsmanagement unterliegen.

6. Ohne Daten kein messbarer Fortschritt: Jede Wiederbelebung muss im Deutschen Reanimationsregister erfasst werden.

7. Der Herz-Kreislaufstillstand ist ein eigenständiges Krankheitsbild: Es müssen evidenzbasierte Postreanimationsstandards etabliert werden.

8. Die spezialisierte Krankenhausbehandlung nach erfolgreicher Wiederbelebung ist überlebenswichtig: Diese Patienten müssen in spezialisierten Krankenhäusern (Cardiac Arrest Center) behandelt werden.

9. Die Rettungsleitstelle kann den Ausgang der Wiederbelebung entscheidend verbessern: Die telefonische Anleitung zur Wiederbelebung muss flächendeckend verfügbar sein.

10. Regelmäßiges Training verbessert die Qualität der Reanimation: Ein interprofessionelles, interdisziplinäres Teamtraining in zertifizierten Kursen muss gewährleistet werden.
 
Um dem interdisziplinären Gedanken der Reanimationsbehandlung gerecht zu werden und um auf aktuelle Veränderungen in der Versorgungslandschaft zu reagieren, wird das jährliche ExpertInnentreffen seit 2019 unter der Bezeichnung „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“ weitergeführt.
 
Veranstalter sind seitdem die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA) und das Deutsche Reanimationsregister.
 


Die diesjährigen „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“ fanden in virtueller Form am 10. Februar 2021 statt.
 

Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche

Im Jahr 2019 erlitten knapp 52.000 Patienten außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand und mussten vom Rettungsdienst reanimiert werden. Trotz gesteigerter Aufnahmerate, ist festzustellen, dass sich die Entlassrate nicht verbessert hat (vgl. Außerklinischer Jahresbericht 2019). Um weiterhin eine Verbesserung der Überlebensrate nach einem präklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erreichen sowie das System der Versorgung zu optimieren, startete im Jahr 2014 die gemeinsame Initiative „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“. Geschaffen wurde diese vom Deutschen Reanimationsregister, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und des Deutschen Rats für Wiederbelebung.
 
Seit 2014 finden sich jedes Jahr über 70 Experten*innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten und Interessengruppen zusammen, um an der Entwicklung, Optimierung und der Umsetzung sinnvoller Maßnahmen zum Thema Reanimation zu arbeiten. Die dort entstehenden Konzepte finden bundesweit Anklang in vielen Initiativen und Projekten. Das Kernstück der bereits entwickelten Maßnahmen bilden die „10 Thesen für 10.000 Leben“:
 
  1. 70.000 Todesfälle nach erfolgloser Wiederbelebung sind inakzeptabel: Der Kampf dagegen ist eine gesamtgesellschaftliche und hoheitliche Aufgabe.
  2. Leben retten ist cool: Die Wiederbelebung durch Laien muss eine Selbstverständlichkeit sein.
  3. Jeder kann ein Leben retten: Um das therapiefreie Intervall zu verkürzen, müssen alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten für die Laienreanimation aktiviert werden.
  4. Wiederbelebung ist kinderleicht: Wiederbelebung ist einfach zu erlernen und muss bereits im Schulalter trainiert werden.
  5. Nur was wir messen, können wir verbessern: Alle Teilschritte der Wiederbelebung müssen einem umfassenden Qualitätsmanagement unterliegen.
  6. Ohne Daten kein messbarer Fortschritt: Jede Wiederbelebung muss im Deutschen Reanimationsregister erfasst werden.
  7. Der Herz-Kreislaufstillstand ist ein eigenständiges Krankheitsbild: Es müssen evidenzbasierte Postreanimationsstandards etabliert werden.
  8. Die spezialisierte Krankenhausbehandlung nach erfolgreicher Wiederbelebung ist überlebenswichtig: Diese Patienten müssen in spezialisierten Krankenhäusern (Cardiac Arrest Center) behandelt werden.
  9. Die Rettungsleitstelle kann den Ausgang der Wiederbelebung entscheidend verbessern: Die telefonische Anleitung zur Wiederbelebung muss flächendeckend verfügbar sein.
  10. Regelmäßiges Training verbessert die Qualität der Reanimation: Ein interprofessionelles, interdisziplinäres Teamtraining in zertifizierten Kursen muss gewährleistet werden.
 
 
Die diesjährigen „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“ finden in virtueller Form am 10. Februar 2021 statt.
 
 
Diese Richtlinie wurde vom Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Reanimationsregisters erstellt und verabschiedet, um sicher zu stellen, dass
 
            • der Zugriff auf Daten aus dem Deutschen Reanimationsregister geregelt verläuft,
            • das Deutsche Reanimationsregister in Publikationen einheitlich erwähnt wird, 
            • die Qualität der Publikationen verbessert wird und
            • die (Co-) Autorenschaft eindeutig geregelt ist
 

Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche

Im Jahr 2019 erlitten knapp 52.000 Patienten außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand und mussten vom Rettungsdienst reanimiert werden. Trotz gesteigerter Aufnahmerate, ist festzustellen, dass sich die Entlassrate nicht verbessert hat (vgl. Außerklinischer Jahresbericht 2019). Um weiterhin eine Verbesserung der Überlebensrate nach einem präklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erreichen sowie das System der Versorgung zu optimieren, startete im Jahr 2014 die gemeinsame Initiative „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“. Geschaffen wurde diese vom Deutschen Reanimationsregister, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und des Deutschen Rats für Wiederbelebung.
 
Seit 2014 finden sich jedes Jahr über 70 Experten*innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten und Interessengruppen zusammen, um an der Entwicklung, Optimierung und der Umsetzung sinnvoller Maßnahmen zum Thema Reanimation zu arbeiten. Die dort entstehenden Konzepte finden bundesweit Anklang in vielen Initiativen und Projekten. Das Kernstück der bereits entwickelten Maßnahmen bilden die „10 Thesen für 10.000 Leben“:
 
  1. 70.000 Todesfälle nach erfolgloser Wiederbelebung sind inakzeptabel: Der Kampf dagegen ist eine gesamtgesellschaftliche und hoheitliche Aufgabe.
  2. Leben retten ist cool: Die Wiederbelebung durch Laien muss eine Selbstverständlichkeit sein.
  3. Jeder kann ein Leben retten: Um das therapiefreie Intervall zu verkürzen, müssen alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten für die Laienreanimation aktiviert werden.
  4. Wiederbelebung ist kinderleicht: Wiederbelebung ist einfach zu erlernen und muss bereits im Schulalter trainiert werden.
  5. Nur was wir messen, können wir verbessern: Alle Teilschritte der Wiederbelebung müssen einem umfassenden Qualitätsmanagement unterliegen.
  6. Ohne Daten kein messbarer Fortschritt: Jede Wiederbelebung muss im Deutschen Reanimationsregister erfasst werden.
  7. Der Herz-Kreislaufstillstand ist ein eigenständiges Krankheitsbild: Es müssen evidenzbasierte Postreanimationsstandards etabliert werden.
  8. Die spezialisierte Krankenhausbehandlung nach erfolgreicher Wiederbelebung ist überlebenswichtig: Diese Patienten müssen in spezialisierten Krankenhäusern (Cardiac Arrest Center) behandelt werden.
  9. Die Rettungsleitstelle kann den Ausgang der Wiederbelebung entscheidend verbessern: Die telefonische Anleitung zur Wiederbelebung muss flächendeckend verfügbar sein.
  10. Regelmäßiges Training verbessert die Qualität der Reanimation: Ein interprofessionelles, interdisziplinäres Teamtraining in zertifizierten Kursen muss gewährleistet werden.
 
 
Die diesjährigen „Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche“ finden in virtueller Form am 10. Februar 2021 statt.
 

Frage und Antwort

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Lesen sie hier in Frage und Antwort, warum Ihre Teilnahme ein wichtiger Schritt zu einer noch besseren Versorgungsqualität ist.
 
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