Jahrestreffen 2019

05.06.2019

Das jährliche Treffen mit den Teilnehmern des Deutschen Reanimationsregisters hat am 15. Mai in Düsseldorf stattgefunden. Auch in diesem Jahr wurden wieder interessante Diskussionen geführt und es fand ein lebhafter Austausch zwischen allen Beteiligten statt. Die Jahresstatistik, die auf dem Treffen zur Mitnahme auslag, hat seit dem letzten Jahr eine grafische Überarbeitung erfahren und fügt sich damit in das neue Corporate Design des Reanimationsregisters ein. Eine weitere Neuerung, die vorgestellt wurde, sind die Übersichten der Jahresstatistiken. Im Vergleich zur umfangreichen Jahresstatistik befinden sich in den Übersichten nur die wichtigsten Fakten zusammengefasst und grafisch aufbereitet. Diese können zum Beispiel für Mitarbeiterbesprechungen oder als Aushang verwendet werden. Mithilfe eines Feedbackbogens konnte festgestellt werden, dass die Teilnehmer die Neuerungen als sinnvoll und bereichernd empfinden.

Im Namen des Deutschen Reanimationsregisters bedankt sich das ganze Team für die aktive Teilnahme und die spannenden Vorträge!

Grußwort von Herrn BM Jens Spahn zur Eröffnung der 6. Bad Boller Reanimationsgespräche am 6. Februar 2019

7.1.2019
 
Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn
Quelle: BMG/Maximilian König     

Außerhalb eines Krankenhauses, und damit meist ohne professionelle medizinische Hilfe im direkt greifbaren Umfeld, werden allein hierzulande pro Jahr mindestens 50.000 Menschen reanimationspflichtig. Es ist die nüchterne Beschreibung einer lebensbedrohlichen Situation:
Der eigentlich gleichmäßige Schlag des Herzens ist aus dem Takt geraten.

Leitstellendisponenten, Rettungskräfte, Klinikärzte und Pflegekräfte - sie alle laufen nach Absetzen des Notrufs zur Höchstform auf. Greift die Rettungskette nahtlos und zügig ineinander, kann wertvolle und überlebensentscheidende Zeit gewonnen werden. Damit auch eines der weltweit besten Gesundheitswesen noch besser werden kann, braucht es somit mehr Menschen, die die Minuten, bis professionelle Hilfe zur Stelle ist, mit einer Herzdruckmassage überbrücken. Denn ob ein Herz schlussendlich zurück in seinen Takt findet, entscheidet sich meist in genau diesem Zeitraum.

Dass wir in naher Zukunft Wiederbelebungsmaßnahmen durch medizinische Laien als selbstverständlich voraussetzen können, ist einer der Aufträge, die im Jahr 2014 in Bad Boll als „10 Thesen für 10.000 Leben" zusammengetragen wurden und die in diesen Tagen in der nunmehr 6. Auflage der Reanimationsgespräche von den Initiatoren evaluiert und weiterentwickelt werden.   …MEHR

Neues Modul eCPR

03.01.2019

Die Ergebnisse der Therapie nach Herz-Kreislauf-Stillstand sind trotz vieler nationaler und internationaler Bemühungen in den vergangenen Jahrzehnten relativ konstant. Eine vielversprechende Therapieoption für ausgewählte Patientengruppen stellt die Anwendung einer extrakorporalen CPR (eCPR) dar. Das Deutsche Reanimationsregister erweitert ab Oktober 2018 seine Datenbank um die Erfassung von eCPR. Das Zusatzmodul ermöglicht interessierten Teilnehmern eine umfassende Dokumentation der technischen und medizinischen Umstände der Implantation, der Komplikationen und des Ergebnisses der Maßnahmen.

pdf Artikel Modul eCPR: Strukturierte Erfassung der extracorporalen CPR (ECLS-Therapie), A&I Dezember 2018 (163 KB)

Bad Boller Reanimationsgespräche 2019

02.01.2019

Das gemeinsame Ziel der Bad Boller Reanimationsgespräche lautet, „10.000 Leben nach plötzlichem Kreislaufstillstand pro Jahr“ zu retten. Wie in den vergangenen fünf Jahren kamen auch im Februar 2018 über 70 Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten und Interessengruppen zusammen, um über die unterschiedlichen Aspekte zu diskutieren. Auch im Jahr 2019 werden die nunmehr „6. Bad Boller Reanimationsgespräche“, in denen die Ergebnisse aus den vergangenen 5 Jahren gemeinsam evaluiert und Optimierungspotentiale für die weiteren Schritte in den nächsten Jahren herausgearbeitet werden sollen.
 
Die Veranstaltung im kommenden Februar stellt die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für das Thema „plötzlicher Herztod“ in den Mittelpunkt.
 

Jahresbericht Außerklinische Reanimation 2017 des Deutschen Reanimationsregisters

13.06.2018

Für das Jahr 2016 hat das Deutsche Reanimationsregister als ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagements im Rettungsdienst erstmals einen öffentlichen Jahresbericht publiziert. Dies ist der zweite öffentliche Jahresbericht Außerklinischer Reanimationen. Als Grundlage dienen Datensätze aus 128 Rettungsdiensten, die eine Bevölkerung von ca. 30 Millionen Einwohner Deutschlands repräsentieren.

aRTIKEL Außerklinische Reanimation 2017 des Deutschen Reanimationsregisters, A&I Juni 2018

Bad Boller Reanimationsgespräche 2018

12.03.2018

Zu den 5. Bad Boller Reanimationsgesprächen trafen sich am 21.02. und 22.02.2018 über 70 Experten aus verschiedenen Fach- und Interessengruppen.

Artikel in Anästhesiologie & Intensivmedizin, Mai 2018


Zweite europäische Studie zur Versorgung von Reanimationspatienten

European Registry of Cardiac Arrest - Study TWO (EuReCa TWO) 

18.09.2017

Der plötzliche Herztod ist eine der führenden Todesursachen in Europa. Um die Forschung im Bereich der Reanimation auf eine gemeinsame europäische Datenbasis zu stellen und dadurch evtl. auch langfristig das Überleben nach einem außerklinischen Herzkreislaufstillstand zu verbessern, starten im Oktober 2017 29 europäische Reanimationsregister, nach EuReCa ONE im Oktober 2014, die zweite gemeinsame Studie.  Lesen Sie hier mehr dazu in der Pressemitteilung:

 

pdf 170914 EuReCa TWO Presseartikel GER (105 KB)

Fachkongress Resuscitation 2017

Vom 28. bis zum 30. September 2017 findet der Fachkongress Resuscitation 2017 in Freiburg im Breisgau statt. Es geht um neue Trends in der Reanimationsversorgung. 
Nähere Informationen zum Kongress, zum Programm sowie zu den vom Deutschen Rat für Wiederbelebung (GRC) angebotenen deutschen Vorträgen, Projektvorstellungen und Workshops finden Sie unter:
 www.grc-org.de [1] und unter www.resuscitation2017.eu/en/registration [2].

GET-TOGETHER PARTY 

Am Mittwoch, den 27. September lädt der GRC ab 18 Uhr alle KongressteilnehmerInnen zu einer Get-together Party im historischen Peterhofkeller im Herzen Freiburgs ein. Seien Sie dabei und nutzen Sie die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Kollegen zu treffen, und sich international auszutauschen.
Wir freuen uns auf einen geselligen Abend und interessante Gespräche!

Eintritt inkl. Essen und Getränke: 

10 € für GRC-Mitglieder, 35 € für Nicht-Mitglieder.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann melden Sie sich jetzt für den Kongress und die Get-together Party unter www.resuscitation2017.eu/en/registration an.

 

Hauptstadtkongress 2017: Die Zukunft der Gesundheit in Berlin

22.06.2017

Auf dem Hauptstadtkongress 2017: Die Zukunft der Gesundheit in Berlin haben gestern Frau Prof. Tanja Jantzen, Prof. Matthias Fischer und PD Jan-Thorsten Gräsner in der Sitzung zur Notfallversorgung im Krankenhaus referiert. Der Schwerpunkt lag auf den notwendigen strukturellen und personellen Voraussetzungen für eine optimale Patientenversorgung. Matthias Fischer stellte hierbei die Möglichkeiten des Deutschen Reanimationsregisters für ein begleitendes Qualitätsmanagement vor. Insbesondere beim Aufbau eines klinikinternen Notfallsystems hilft das Deutsche Reanimationsregister, den Anwendern übersichtlich Informationen über Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität zu erhalten. Im Deutschen Reanimationsregister steht mit der Erfassungs- und Auswerteoption für Notfallteameinsätze ein umfangreiches Instrument zur Verfügung. 
Bereits zum 20. Mal traffen sich in der jährlichen Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche über 600 Referentinnen und Referenten aus Gesundheitspolitik, Pflege und Medizin sowie Kliniken, Gesundheitsunternehmen und Verbänden, um in rund 180 Einzelveranstaltungen über aktuelle und künftige Entwicklungen im Gesundheitswesen zu referieren und zu diskutieren. Dieser Kongress hatte über 8000 Teilnehmer.

Preisverleihung

14.06.2017

Das große Projekt EuReCa (European Registry of Cardiac Arrest), geleitet und organisiert durch PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner und seinem Team, hat den internationalen Preis für herausragende Gruppenaktivitäten zur Steigerung des Reanimationserfolges der American Heart Association gewonnen.

Die Preisverleihung findet am 11. November 2017 im Rahmen des Resuscitation Science Symposiums in Anaheim, USA, statt.