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Notfallteam Dokumentation
Der plötzliche Herztod (eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland) kommt nicht nur außerhalb des Krankenhauses vor. In den Deutschen Krankenhäusern werden jährlich ca. 18 Millionen Patienten behandelt. Trotz medizinischer Behandlung kommt es aber leider auch bei ca. 2 -5 % dieser Patienten zu unerwarteten Situationen, die in bis zu 10 % der Fälle in eine Reanimationsbehandlung münden. Über die Ursachen des plötzlichen Herztodes im Krankenhaus ist wenig bekannt. Zur Vermeidung von Notfällen im Krankenhaus werden spezielle Teams vorgehalten, die bei Bedarf das Stationsteam / Behandlungsteam bei der Bewältigung von Notfallereignissen unterstützen. Es konnte in einigen Studien gezeigt werden, dass durch den frühzeitigen Einsatz dieser Notfallteams schwerwiegende Notfallsituationen im Krankenhaus reduziert oder vermieden werden können.
Auf Deutschland bezogen bedeutet dies, dass in den Krankenhäusern ca  50 000 - 100 000 Patienten pro Jahr reanimiert werden. Deshalb erfasst das Deutsche Reanimationsregister seit 2013 die Daten des innerklinischen Notfallgeschehens, einschließlich der Reanimationsbehandlung nach den internationalen Vorgaben in einer Erweiterung der bestehenden Online-Datenbank.
Als Dokumentationsgrundlage dient die Notfallteam-Dokumentation, die in einem Abstimmungsprozess im AK Notfallmedizin der DGAI erarbeitet wurde. Diese Dokumentation enthält sowohl alle Datenfelder des Deutschen Reanimationsregisters, als auch die Datenfelder der internationalen Empfehlungen zur Dokumentation von Notfällen im Krankenhaus. Die erfassten Variablen sind in gewohnter Qualität jederzeit online auswertbar und geben einen Überblick zum Notfallgeschehen im eigenen Krankenhaus. Darüber hinaus ist ein Benchmarking mit anderen Kliniken möglich.

Weitere Informationen zur innerklinischen Teilnahme am Deutschen Reanimationsregister und zur Dokumentation von Notfallteam-Einsätzen erhalten Sie hier.